How it happened with The BEEASY`s
Da sind wir nun, die sechs BEEASY`s mit unserem „Sing Along P- Pop“. Seit über einem Jahr, also seit dem 27. Oktober 2005, sind wir nun als The BEEASY`s auf Sendung und dabei, unsere Eigenkompositionen gemeinsam als Band ins Leben zu rufen. Allerdings liegt der Ursprung der BEEASY`s noch ein bisschen länger zurück. Die Geschichte soll also von Anfang an erzählt werden: An einem schönen Tag im Sommer 2004 saßen Jens und Stefan mit ihren Gitarren gemeinsam in Steff`s Wohnmobil.
Man klimperte Cover- Songs und zwischendurch auch immer wieder eigene Songideen. Gegenseitig sang man zu den Songs des Anderen. Plötzlich kam eine innere Sehnsucht auf. Noch einmal eine eigene Band formieren mit den wirklich eigenen Songs. Beide waren in den früheren Bands meist auf das Singen reduziert, eigene Songideen oblagen in der Regel anderen Meistern. Also war beiden relativ schnell klar: Die Welt sollte endlich die Vielzahl der Songideen zu hören bekommen, die die beiden, jeder für sich, im Laufe der Jahre entwickelt hatten. Man war sich also einig und wollte die musikalische Zukunft gemeinsam gestalten. Über das Konzept war man sich ebenfalls schnell einig: Gesangslastige Pop- und Rockstücke ohne Schnörkel und Geheimnisse, die immer nach vorne gehen sollen. Gesang und Gitarre hatte man ja breits abgedeckt, aber wo sollten die restlichen Instrumente herkommen ???
Zunächst wollten die beiden allerdings einige der Songideen aufnehmen, um auf deren Basis später mit der Band arbeiten zu können. Schnell hatte man über zwanzig Songideen als Demos beim legendären Willi Z. auf Makrolon (CD)gebrannt, die sich beim ersten Anhören schon sehr vielversprechend anhörten. Die große Frage war also: Wie mögen sich wohl die Songs erst mal nach der Aufbereitung mit einer kompletten Band anhören? Im Oktober 2005 formulierten die beiden das tollkühne Ziel, bis zum Beginn des Kalenderjahres 2006 die Band zusammen haben zu wollen. Relativ schnell gelang es Jenne jemanden für die Trommelbude zu finden.
Jetzt brauchte man zunächst noch einen Bassisten. Heute wissen wir: ganz, ganz schwer !!! Ein guter Freund, nennen wir ihn mal Andy W., erklärte sich nach einem Telefonat mit Steff bereit, übergangsweise einzuspringen und den beiden zu helfen. Übergangsweise deshalb, weil dieser Andy W. ja schon mit dem legendären Willy Z. in der fabulösen Band „90 Tage“ rockte. Man war zufrieden. Der Herbst 2005 brachte das, worauf beide schon so lange gewartet hatten: Eigene Songs im Live- Format mit Schlagzeug, Bass, Gitarre und Gesang. Doch die Instrumentierung sollte sich schnell mehren. Eines Abends im Oktober 2005 ging bei Stefan das Telefon und wer konnte anders dran sein, als die anderen acht mal pro Woche: it was him, Jenne. „Hey Steff, was hältst du davon, wenn mein Schwager Wolle mit seinem Saxophon mal mit zur Probe kommt. Die alte Band „Feinripp“ gibt es nicht mehr und es wäre zu schade, wenn Wolle aufhören würde zu spielen.“ Obwohl Stefan zunächst skeptisch war, ob der Saxophonsound auch zu den Liedern passen würde, stimmte er zu. Nach ein paar Proben stellte sich ganz schnell raus: Wolle ist ein Gott am Gerät und alle Skepsis war verflogen. Jetzt trat allerdings eine andere Baustelle offen zu Tage: Die Drummerin war sehr bemüht doch irgendwie passte es nicht. Nach einem gemeinsamen Telefonat war klar: Ein neuer Drummer muss her !!! Auch jetzt war Jenne schneller als der Schall und konnte den smarten Erich H. für das gemeinsame Bandprojekt gewinnen. Aber auch Stefan war nicht faul und inserierte im Musikerportal „Musiker in deiner Stadt“ nach einem Keyboarder und natürlich auch nach einem Bassisten (schwer, schwer). Diese beiden Personalien galt es noch zu klären, dann hätte man die Band nach eigenen Angaben komplett: Schlagzeug, Bass, Gitarre, Keyboard, Saxophon und mehrstimmigen Gesang.
Mittlerweile war es bereits Ende November, als auf das Inserat im Internet bei „Musiker in deiner Stadt“ bei Stefan eines Abends das Telefon klingelte. „Guten Abend, Thomas Karlisch hier... ich melde mich auf das Inserat im Internet. Sucht ihr noch einen Keyboarder...usw.“ Thomas und Stefan verabredeten einen Probentermin und am Ende des Telefonats meinte Thomas zu Stefan: „Wenn ihr kifft, war es das eh für mich“. Zum Glück hat innerhalb der Combo damit keiner ein Problem, sodass dem gemeinsamen Probentermin mit Thomas nichts mehr im Wege stand. Es war einer dieser kalten und lausigen Tage im November, die man eher schnell wieder vergisst, als es zu oben besagter Probe mit Thomas kam. Abgesehen von den mäßigen äußeren Bedingungen durften die Bandmitglieder zunächst einmal die schweren Instrumente und Klamotten des „Neuen“ schleppen und, als wenn dies nicht bereits genug gewesen sei, brauchte es noch einige Zeit bis die Probe beginnen konnte, da Thomas seine Gerätschaften erst noch anschließen und weiß der Teufel was musste... Aber die Probe war gut, wirklich gut. Und auch Thomas schien sie gefallen zu haben. Spontan ließ er seine Sachen stehen und äußerte, dass er gerne bei dieser Art von Musik dabei sein wolle. Stefan und Jens waren begeistert und dem Ziel die Band noch vor Jahresende zu komplettieren sehr nah. Einzig das Bassproblem blieb bestehen, auch wenn Andy W. gerne aushalf, so wollte man auch diese Besetzung geklärt wissen.
Dann ging alles ziemlich schnell, praktisch wie im Zeitraffer. Einige kamen zur Probe, aber entweder passten die nicht zu uns oder ihnen gefiel unsere Musik nicht. Beim dritten hat es dann aber zunächst geklappt. Ein wirklich guter Griff, da Rüdiger, so heißt der Vogel, gute Ideen hat, demokratisch mit den Anregungen innerhalb der Band umgeht und darüber hinaus gut Bass und Gitarre spielt und er mag unsere Musik, den mittlerweile ausgeprägten Beeasy- Sound. Jedenfalls so oder ähnlich ist es bis hier hin gewesen. Zwei Auftritte sind bisher gefolgt, die beide wirklich klasse waren und uns wie unserem Publikum gleichermaßen Spaß gemacht haben. Aber der Spaß mit den BEEASY`s ist noch lange nicht vorbei. Es fängt gerade erst an.... With lots of Love Eure BEEASY`s